Die
Höhle von Clamouse besitzt drei Hauptebenen, auf denen sich Gänge
entwickelt haben:
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Eine obere Ebene, steinern mit riesigen Sälen, üppig
verziert mit großen Tropfsteingebilden, vor allem aus feinen
glitzernden weißen Kalzit- und Aragonit-Kristallen, die ihren
internationale ruf begründen.
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Eine Zwischenebene, die heute
noch bei Hochwasser manchmal überschwemmt wird und aus einer Vielzahl
von Gängen besteht, welche durch Korrosion im dolomitischen Felsgestein
ausgehöhlt wurden. Ihre Felswände wirken wie zarte Gebilde aus
"steinerner Spitze". Dieser Bereich, in dem sich die ersten
Höhlenforscher verirrten, wird das "Labyrinth" genannt.
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Eine untere Ebene, durch die ständig das Wasser des
unterirdischen Flusses fließt und dessen Stand je nach Niederschlag
schwankt
Diese
drei übereinander gelagerten Gangsysteme entsprechen dem Weg, den sich
der Fluss Hérault beim Eindringen in den Fels gegraben hat. Sie
veranschaulichen die einzelnen Phasen im Aushöhlungsprozess der
Schlucht während der letzten Millionen Jahre.